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Lern- und Leistungsdiagnostik und LRS-Therapie

Bei Schulschwierigkeiten wie Leistungsproblemen, Konzentrationsschwierigkeiten, AD(H)S, Mathe- oder Schreibproblemen kann eine zielgerichtete Diagnostik helfen, Ursachen festzustellen und individuelle Hilfen abzuleiten.

Bei mittleren bis schweren Problemen mit dem Lesen- und Schreibenlernen ist eine Einzeltherapie unbedingt zu empfehlen. Sie arbeitet auf Grundlage der partnerschaftlichen Beziehung, die sich zwischen Kind und Therapeut entwickelt. Der Therapeut sollte einen ganzheitlichen Ansatz vertreten. Das bedeutet, dass er nicht in erster Linie bestrebt ist, einzelne Symptome wegzutherapieren, sondern dass er das Kind als Person mit all seinen besonderen Stärken und Schwächen im Blick hat. Ein solcher Therapeut führt während der Arbeit den Prozess der Diagnose fort und reagiert sensibel auf jede Veränderung. Er setzt dort an, wo das Kind steht und ermutigt es ständig, einen weiteren Schritt zu tun.

Vielleicht wird zunächst gar nicht geschrieben und gelesen, weil Aversionen und Ängste dem im Weg stehen oder weil grundlegende Funktionen der Sprache oder der Motorik vorrangig trainiert werden müssen. Die Therapie sollte das Umfeld des Kindes, den Kontakt zu seinen häuslichen und schulischen Kontaktpersonen einschließen: In Gesprächen mit Eltern und Lehrern werden Hintergrundinformationen gewonnen, Fort- oder Rückschritte erörtert und Hinweise gegeben, welche Maßnahmen oder Verhaltensweisen zum gegenwärtigen Zeitpunkt hilfreich sind.

Leistungsdruck, Strafen und Schuldzuweisung, aber auch Überbehütung und Bemitleidung stehen einem Fortschritt im Weg. Sie sollten im Zuge der Therapie einer zuversichtlichen, vertrauensvollen Einstellung Platz machen. Darauf wirkt ein qualifizierter Therapeut immer hin.